Jobagent
Der passende Job ist nicht dabei? Richte Dir hier Deinen persönlichen Job Agenten ein!
Der passende Job ist nicht dabei? Richte Dir hier Deinen persönlichen Job Agenten ein!
Der passende Job ist nicht dabei? Richte Dir hier Deinen persönlichen Job Agenten ein!

Geschätzte Lesezeit: 12 Minuten
Der Bachelor Handwerksmanagement (B.A.) ist ein praxisnaher und wissenschaftlich fundierter Studiengang, der speziell für die Anforderungen im Handwerk konzipiert wurde. Ziel ist es, junge Menschen für Führungsaufgaben in handwerklichen Betrieben zu qualifizieren, indem Management-, Rechts- und Wirtschaftswissen mit handwerklicher Praxis verbunden werden. Das Managementhandwerk ist heute weit mehr als nur Fachkompetenz im jeweiligen Beruf: Es erfordert ein tiefes Verständnis für Betriebsorganisation, Personalführung, Controlling und Unternehmensrecht.
Im Studienverlauf werden deshalb Module wie Betriebsorganisation, Innovationsmanagement, Wirtschaftsenglisch und Finanzmanagement unterrichtet (Quelle). Ergänzend dazu erwerben Studierende Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Konfliktlösung und unternehmerisches Denken. Der Fokus liegt auf der Entwicklung einer Doppelqualifikation: Absolventinnen und Absolventen verfügen nicht nur über eine solide handwerkliche Ausbildung, sondern auch über betriebswirtschaftliches und rechtliches Know-how, das sie zur Leitung und Weiterentwicklung von Handwerksbetrieben befähigt.
Wer sich vorab über mögliche Karrierepfade im Handwerk informieren möchte, findet im Beitrag zum Handwerker Karriereweg hilfreiche Einblicke in Aufstiegschancen, Meisterprüfung und die Entwicklung zur Führungskraft.
Die Zielgruppe für diesen Studiengang sind vor allem Abiturientinnen und Abiturienten sowie Fachabiturientinnen und Fachabiturienten, die ein großes Interesse an Wirtschaft, Organisation und Technik mitbringen und ihr handwerkliches Geschick mit einer Managementausbildung verbinden möchten. Besonders attraktiv ist der Bachelor Handwerksmanagement für diejenigen, die eine parallele Ausbildung im Handwerk absolvieren und damit frühzeitig Praxiserfahrung sammeln wollen.
Zu den Zugangsvoraussetzungen gehören in der Regel die (Fach-)Hochschulreife sowie ein Ausbildungsvertrag in einem Handwerksberuf. Viele Hochschulen führen zudem Auswahlverfahren durch oder erwarten einen Nachweis über Praxiserfahrung im Handwerk (Quelle). Das Studium ist häufig dual oder trial aufgebaut, das heißt, es kombiniert betriebliche Ausbildung (inklusive Gesellen- oder Meisterprüfung) mit dem Hochschulstudium. Die Studiendauer beträgt in diesen Modellen meist vier bis fünf Jahre und schließt mit 180 ECTS-Credits ab, sodass die Absolventinnen und Absolventen eine Doppelqualifikation erlangen (Quelle).
Vertiefende Informationen rund um die Meisterprüfung Vorbereitung, den Meisterbrief und alternative Aufstiegsfortbildungen im Handwerk finden sich in unserem ausführlichen Überblick zu diesem Karriereschritt.
Für Berufstätige oder Studierende mit familiären Verpflichtungen bieten viele Anbieter mittlerweile auch Abend- oder Online-Modelle an. Das sogenannte Handwerksstudium Online ermöglicht es, Seminare am Abend oder an Wochenenden zu absolvieren und die Theorie flexibel mit der Praxis zu verbinden (Quelle).
Inhalt und Ablauf des Bachelor Handwerksmanagement sind dabei eng auf die Anforderungen im Handwerk zugeschnitten und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Immer mehr Hochschulen und Handwerkskammern erkennen die Bedeutung dieses Studiengangs und bieten ihn mit individuell zugeschnittenen Modellen an (Quelle).
Wer wissen möchte, welche Soft Skills und Trends im Handwerk 2025 künftig wichtig werden und welche Kompetenzen im Studium gestärkt werden, kann sich in unserem Trendbeitrag dazu informieren.
Neben dem Bachelor Handwerksmanagement existieren eine Vielzahl an alternativen und weiterführenden Studienmöglichkeiten, die unterschiedliche Schwerpunkte und Karrierewege im Handwerk eröffnen.
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Bachelor Handwerksmanagement oder einer vergleichbaren Qualifikation bietet der Master Handwerksmanagement die Chance, Fach- und Führungskompetenzen weiter zu vertiefen und sich gezielt auf strategische Leitungsfunktionen vorzubereiten. Im Masterstudium stehen Themen wie Unternehmensentwicklung, Change-Management, Innovationssteuerung und strategische Betriebsführung im Mittelpunkt. Absolventinnen und Absolventen sind damit für die Übernahme größerer Betriebsstrukturen, die Unternehmensnachfolge oder Führungsrollen in Verbänden oder Institutionen des Handwerks qualifiziert (Quelle).
Hilfreiche Tipps zur Weiterbildung im Handwerk, Seminaren und fachlichen Qualifizierungen bieten wir im Überblick für die nächsten Karriereschritte.
Das duale Studium Handwerk ist besonders beliebt, weil es Theorie und Praxis optimal verbindet. Hier wechseln sich fachtheoretische Studienphasen an der Hochschule (z. B. FHM oder DHBW Stuttgart/Mannheim) mit Praxiseinsätzen im Betrieb oder der Handwerkskammer ab. So profitieren Studierende von einer intensiven betrieblichen Ausbildung, erhalten eine Vergütung und bauen schon frühzeitig wertvolle Berufserfahrung auf (Quelle, Quelle). Die Dauer beträgt in der Regel vier bis sechs Semester – je nach Modell und Integration der Ausbildung. Absolventinnen und Absolventen haben oft beste Chancen auf eine Festanstellung im Ausbildungsbetrieb oder in der Branche.
Sie fragen sich, wie Sie einen Handwerker Lebenslauf für das duale Studium oder einen Bewerbungsprozess gestalten? Unser Beitrag gibt konkrete Muster und Tipps.
Ein Handwerksstudium Online ist die richtige Wahl für alle, die maximale Flexibilität benötigen. Berufsbegleitende Modelle setzen auf eine Mischung aus Online-Seminaren am Abend und kompakten Präsenzphasen an Wochenenden (sogenanntes Blended Learning). Gerade für Berufstätige, Eltern oder Menschen mit weiteren Verpflichtungen stellt dieses Format eine praktikable Lösung dar, um einen akademischen Abschluss zu erwerben, ohne die Berufstätigkeit aufzugeben. Anbieter wie die FHM oder Handwerkskammern in Köln, Bielefeld und Hannover bieten akkreditierte Programme in diesem Format an (Quelle), sodass die erworbenen Abschlüsse bundesweit anerkannt sind.
Praktische Hinweise rund um Work-Life-Balance im Handwerk und familienfreundliche Studienmöglichkeiten finden Sie im Themenspecial zu Arbeitszeit und Flexibilität.
Wer bereits ein klares technisches oder fachliches Interesse hat, kann aus einer Vielzahl spezialisierter Studiengänge wählen. Zu den beliebtesten zählen:
Deutschlandweit bieten zahlreiche Hochschulen diese Studiengänge an, darunter die FHM, die HdWM Mannheim, die DHBW Stuttgart und die HS Niederrhein. Die Programme sind meist dual oder berufsbegleitend organisiert und dauern in der Regel sechs bis zehn Semester (Quelle).
Die Wahl des passenden Studiengangs im Handwerk erfordert eine gründliche Selbstanalyse und sorgfältige Recherche. Wer erfolgreich im Handwerk durchstarten möchte, sollte folgende Aspekte beachten:
Erfahren Sie mehr zu typischen Handwerker Jobs und Karriereperspektiven im Handwerk in unserem Jobratgeber.
Ein weiterer Schritt ist die Prüfung der Zugangsvoraussetzungen. In der Regel sind das (Fach-)Abitur oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung sowie – besonders bei trialen Studiengängen – ein Ausbildungsvertrag im Handwerk. Teilweise wird auch eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Meistertitel anerkannt.
Der Vergleich der verschiedenen Studienmodelle ist besonders wichtig:
Um die Entscheidung zu erleichtern, bieten zahlreiche Institutionen Beratungs- und Informationsangebote an. Die IHK, Handwerkskammern oder Hochschulen veranstalten regelmäßig Infotage und persönliche Beratungsgespräche, um Studieninteressierte individuell zu unterstützen (Quelle). Onlineplattformen wie studycheck.de liefern unabhängige Bewertungen und Erfahrungsberichte zu verschiedenen Studienprogrammen, weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten. Wichtig ist, die verschiedenen Alternativen miteinander zu vergleichen, um ein Modell zu finden, das optimal zu den eigenen Lebensumständen und Zielen passt.
Der Abschluss im Bachelor Handwerksmanagement eröffnet vielfältige Karrierewege in einer Branche mit exzellenten Zukunftsaussichten. Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für anspruchsvolle Führungspositionen: Sie übernehmen etwa die Leitung von Handwerksbetrieben, steigen als Projektleiter in Bauunternehmen oder technische Büros ein oder sind in öffentlichen Einrichtungen für das Gebäudemanagement verantwortlich (Quelle). Die erworbenen Kompetenzen in Betriebsorganisation, Controlling und Personalführung sind in der gesamten Bau- und Handwerkswirtschaft gefragt.
Interessierte, die sich noch über Gehaltsverhandlung im Handwerk oder Einstiegsgehälter und Zusatzleistungen informieren möchten, finden dazu praktische Hilfen in unserem Gehaltsratgeber.
Ein weiterer Karriereweg liegt in der Selbstständigkeit: Mit betriebswirtschaftlichem Know-how und handwerklicher Praxis eröffnen sich beste Chancen, einen eigenen Betrieb zu gründen oder als Nachfolger einen bestehenden Betrieb zu übernehmen. Das Studium fördert unternehmerisches Denken, vermittelt Grundlagen der Unternehmensgründung und bietet Zugang zu relevanten Netzwerken.
Die Zukunftsaussichten für Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge sind ausgesprochen positiv. Angesichts des akuten Fachkräftemangels und des großen Innovationsbedarfs im Handwerk, der Bauwirtschaft und dem Bereich Gebäudetechnik sind erfahrene Managerinnen und Manager mit Handwerkskompetenz sehr gefragt (Quelle, Quelle). Auch im Bereich Studium Gebäudetechnik oder Baubetriebswirtschaft Studium gibt es großen Bedarf an gut ausgebildeten Führungskräften, die technische Innovationen und nachhaltige Projekte umsetzen können (Quelle).
Wer sich nach dem Bachelor weiter spezialisieren möchte, kann mit dem Master Handwerksmanagement zusätzliche Kompetenzen erwerben und sich für strategische Positionen oder größere unternehmerische Herausforderungen qualifizieren. Unterstützt werden Absolventinnen und Absolventen durch ein breites Netzwerk aus Handwerkskammern, Hochschul-Alumni-Vereinen und speziellen Förderprogrammen für Gründer und Nachfolger im Handwerk.
Der richtige Studiengang im Handwerk hängt stark von den individuellen Interessen, beruflichen Zielen und Rahmenbedingungen ab. Wer Managementaufgaben übernehmen, unternehmerische Verantwortung tragen oder einen Handwerksbetrieb führen möchte, sollte den Bachelor Handwerksmanagement wählen – insbesondere, wenn eine praxisnahe Ausbildung und eine Doppelqualifikation im Fokus stehen. Für praxisorientierte Studierende mit Ambitionen im Bereich Technik, Planung oder Bau bieten spezialisierte Studiengänge wie Studium Gebäudetechnik oder Baubetriebswirtschaft Studium eine attraktive Alternative mit hervorragenden Karrierechancen.
Die Entscheidung zwischen Präsenzstudium, Handwerksstudium Online oder dualen Modellen sollte auf den eigenen Alltag, die beruflichen Verpflichtungen und die gewünschte Studienrichtung abgestimmt werden. Die zahlreichen Beratungs- und Informationsangebote von Handwerkskammern, Hochschulen und Onlineplattformen wie studycheck.de bieten wertvolle Unterstützung bei der Studienwahl.
Wer sich bewusst für den Bachelor Handwerksmanagement, ein Handwerksstudium Online oder ein Duales Studium Handwerk entscheidet, legt den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere im Handwerk und gestaltet die Zukunft einer der wichtigsten Wirtschaftssäulen Deutschlands aktiv mit. Nutzen Sie die vielfältigen Beratungsangebote, informieren Sie sich frühzeitig bei Handwerkskammern und Hochschulen und gehen Sie Ihren individuellen Weg zum Erfolg im Handwerk – vielleicht entdecken Sie dabei auch spannende Alternativen wie das Studium Holztechnik für sich!
Ein duales Studium verbindet betriebliche Ausbildung mit Hochschulstudium. Ein triales Studium ergänzt diese Kombination um eine Meisterausbildung und beinhaltet somit betriebliches Lernen, Hochschule sowie die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung und den Erwerb des Meisterbriefs.
Ja, es gibt immer mehr Handwerksstudium Online-Angebote. Sie ermöglichen das Studieren neben dem Beruf, meist abends und an Wochenenden, zum Beispiel als Blended Learning mit Online- und Präsenzphasen.
Absolventinnen und Absolventen erwerben zwei Abschlüsse: einen akademischen und einen handwerklichen (Gesellen- oder Meisterbrief). Das verbessert die Chancen auf Leitungspositionen und die Betriebsübernahme erheblich.
Die Branchen- und Zukunftsaussichten sind hervorragend: Vom eigenen Betrieb über Projektleitung bis hin zu Führungsrollen in Handwerkskammern oder Verbänden ist alles möglich. Auch die Selbstständigkeit ist eine attraktive Option.
Handwerkskammern, Hochschulen und Onlineportale wie studycheck.de bieten regelmäßige Beratungen, Infotage sowie zahlreiche Erfahrungsberichte und Vergleichsmöglichkeiten.