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Schlosser: Alles auf einen Blick
Empfohlene Ausbildung:Schlosser
Einstiegsgehalt: 37.000,00 € pro Jahr.
⌀ Gehalt nach Ausbildung: Ca.: 40.325,00 € im Jahr

Schlosser:innen sind vielseitige Fachleute in der Metallverarbeitung und im Bauwesen. Sie sind zuständig für die Planung, Produktion und Montage von Metallbauteilen – angefangen bei tragenden Stahlkonstruktionen bis zu dekorativen Metallarbeiten sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.
Sie sorgen mit ihrem handwerklichen Geschick, technischem Fachwissen und einem Blick für Genauigkeit dafür, dass Metallkonstruktionen genau und sicher montiert werden. Um Ergebnisse zu erzielen, die stabil sind und eine lange Haltbarkeit aufweisen, verwenden sie unterschiedliche Materialien wie Stahl, Edelstahl, Aluminium und diverse Legierungen.
Durch ihre Fachkenntnis gestalten Schlosser:innen die Struktur von Gebäuden, Maschinen und Fahrzeugen mit und tragen zur Funktionalität sowie zum ästhetischen Erscheinungsbild bei. Sie entwickeln Lösungen, die stabil und langlebig sind, die zudem funktionalen Anforderungen genügen und visuellen Standards gerecht werden, und die ansprechend wirken.

Metallkonstruktionen fertigen, zusammenbauen und warten. Sie stellen aus Materialien wie Stahl, Aluminium oder Edelstahl maßgeschneiderte Komponenten für Maschinen, Gebäude, Fahrzeuge oder Anlagen her. Der Beruf kombiniert modernes Fertigen und Schweißen mit handwerklichem Können und ist in der Industrie, im Handwerk und im Bauwesen unverzichtbar.
Ob Geländer, Treppen, Türen, Fensterrahmen oder tragende Stahlkonstruktionen – Schlosser:innen planen und führen präzise Schneid-, Bohr- und Schweißarbeiten an Metallteilen durch und montieren sie, um langlebige, sichere und funktionale Lösungen zu schaffen. Mit der industriellen Automatisierung, der Nutzung erneuerbarer Energien und dem wachsenden Bedarf an maßgeschneiderten Metalllösungen nimmt die Bedeutung des Berufs stetig zu. Schlosser:innen sind in einer immer mehr technologieorientierten Berufswelt unverzichtbare Fachleute, da sie über technisches Wissen, handwerkliche Genauigkeit und Innovationskraft verfügen.
Schlosser:innen, die oft auch Metallbauer:innen genannt werden, sind in verschiedenen Bereichen tätig, darunter Handwerksbetriebe, industrielle Umgebungen, Baustellen und Werkstätten. Sie übernehmen eine Vielzahl von Aufgaben im Bereich der Metallverarbeitung und Konstruktion, wie zum Beispiel die Herstellung und Montage von Metallkonstruktionen wie Treppen, Geländern, Toren, Fenstergittern oder Stahlrahmen.
Metallbearbeitung durch Schneiden, Bohren, Schleifen, Biegen und Schweißen
Gebrauch unterschiedlicher Fügetechniken, wie z. B. Schweißen, Nieten oder Schrauben
Reparatur und Wartung von metallischen Bauteilen und Konstruktionen
Produktion und Zusammenbau von Bauteilen basierend auf technischen Zeichnungen und Plänen
Ausführung von Kontroll-, Mess- und Prüfarbeiten zur Sicherung der Qualität
Montage von Bauteilen auf Baustellen oder direkt beim Kunden
Arbeiten mit zeitgemäßen Maschinen, CNC-Technik und computerbasierter Produktion (abhängig vom Betrieb)
Oberflächenbehandlungen wie Entrosten, Lackieren oder Beschichten dienen dem Schutz vor Korrosion.
Befolgung von Sicherheits- und Umweltbestimmungen beim Umgang mit Werkzeugen und Materialien
Schlosser:innen müssen Metallteile genau herstellen und montieren können. Dafür brauchen sie handwerkliches Geschick, ein gutes Verständnis für technische Zusammenhänge und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Ob in der Werkstatt oder auf der Baustelle, Sie arbeiten oft mit technischen Zeichnungen und müssen dabei millimetergenau und sicher handeln.
Essentielle Kompetenzen sind:
Mit der zunehmenden Verwendung moderner Technologien wie CNC-Maschinen oder computergestützter Fertigung gewinnen digitale Fähigkeiten und die Bereitschaft, sich technischen Neuerungen zu öffnen, immer mehr an Bedeutung.
Die dual organisierte Ausbildung zum/zur Schlosser:in (offiziell Metallbauer:in) dauert in der Regel 3,5 Jahre. Sie erfolgt im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule und vermittelt theoretische Grundlagen sowie praktisches Fachwissen zur Metallverarbeitung und Konstruktion.
Innerhalb des Berufsfeldes existieren drei Spezialisierungen:
Die Auszubildenden lernen während ihrer Ausbildung unter anderem, Metallteile zu bearbeiten, zu verbinden und zu montieren, technische Zeichnungen zu lesen, Maschinen zu bedienen und verschiedene Schweißverfahren anzuwenden. Die Ausbildung umfasst auch Themen wie Umwelt- und Arbeitsschutz, Qualitätsmanagement und Kundenkommunikation.
Nach der erfolgreichen Beendigung der Ausbildung stehen viele Optionen zur Weiterbildung bereit:
Die Ausbildung legt eine fundierte Basis für eine abwechslungsreiche Karriere im Handwerk oder der Industrie, die in einer technikorientierten Berufswelt hervorragende Zukunftsaussichten hat.
Je nach Spezialisierung arbeiten Schlosser:innen in Werkstätten, Produktionshallen, auf Baustellen oder direkt beim Kunden vor Ort. Der Arbeitsalltag kann sowohl drinnen als auch draußen stattfinden – oft im Team und unter strenger Beachtung von Sicherheitsvorschriften. Heutzutage sind moderne Maschinen, Schweißgeräte, Hebevorrichtungen und computergestützte Fertigungsanlagen in vielen Bereichen Teil der Standardausstattung.
Die Arbeit stellt hohe Anforderungen an den Körper und umfasst häufig das Tragen von Lasten sowie Arbeiten in ungünstigen Körperhaltungen. Da Lärm, Hitze, Metallstaub oder Funkenflug typische Begleiterscheinungen sind, ist das Tragen von Schutzkleidung (z. B. Helm, Gehörschutz, Handschuhe) vorgeschrieben.
In der Regel sind die Arbeitszeiten auf Werktage festgelegt, doch sie können je nach Betrieb, Projekt oder Montageeinsatz variieren. Bei großen Bauprojekten oder Industrieanlagen sind auch längere Einsätze außerhalb des Wohnorts möglich.
Schlosser/Schlosserinnen (Metallbauer:innen) haben hervorragende Zukunftsperspektiven, insbesondere aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach individuellen Metalllösungen, nachhaltigen Baupraktiken und moderner Fertigungstechnologie. Neue Technologien und Automatisierung bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Spezialisierung und beruflichen Weiterentwicklung, wie zum Beispiel
Auch der Einstieg in die Selbstständigkeit oder ein technisches Studium, wie Maschinenbau oder Konstruktionstechnik, sind Optionen.
Berufliche Herausforderungen und Trends Der Beruf des Schlossers/der Schlosserin (Metallbauer:in) unterliegt ebenfalls einem Wandel, der durch technische Innovationen, neue Materialien und veränderte Anforderungen in der Industrie und im Bauwesen geprägt ist.
Wesentliche Entwicklungen und Schwierigkeiten sind:
Um den Veränderungen zu folgen und auf Dauer im Wettbewerb bestehen zu können, ist es wichtig, sich kontinuierlich weiterzubilden – sowohl in handwerklich-technischen als auch in digitalen Aspekten.
Schlosser:innen und Metallbauer:innen tragen maßgeblich zur Infrastruktur, Sicherheit und Funktionalität vieler Lebensbereiche bei. Sei es im Bauwesen, Maschinenbau, der Energieversorgung oder bei maßgeschneiderten Kundenlösungen: Ihre Arbeit erschafft tragende Strukturen, die langlebig und präzise gefertigt sind.
Sie kombinieren traditionelles Handwerk mit zeitgemäßer Technik und sind maßgeblich an der Realisierung von architektonischen, industriellen und technischen Vorhaben beteiligt. In einer Ära, in der Nachhaltigkeit, Individualisierung und Technologisierung zunehmend an Bedeutung gewinnen, sind Schlosser:innen gefragte Fachkräfte – als Problemlöser:innen, Gestalter:innen und Spezialist:innen für Metall in all seinen Formen.
